By Stefan Böhm on
Samstag, 20. Februar 2010
Wir armen Grünen waren als einzige wieder nicht geladen ins „Brünnele“ zum Alpenkräutler-Stammtisch, diesem Urquell perlenden Frohsinns. Gern hätten wir den fidelen Handwerkern gezeigt, dass gegenüber ihrem Tagungsort ein Schulpolitikum fast schon auf seine närrische Kommentierung wartet – die Oststadtschule nämlich, wo die Kinder in gemütlicher Enge lernen, dass bei 6 Mrd. Erdenbürgern alle ein bisschen...
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By Stefan Böhm on
Freitag, 23. Oktober 2009
Spannung pur neulich im Offenblatt, als SPD und CDU ihre Mensa-Undercover-Mission enthüllten: Schwarzrote Stadträte mischen sich inkognito – mit angeklebten Bärten? - unter die hungrigen Schüler und testen völlig unangekündigt – nur zufällig stand der Geschäftsführer hinter der Theke – die high-fidelity-Spätzle des neuen feel-good-Caterers. SPD-Rätin Bregler schreibt: „Da müssen sich die Mütter schon anstren-gen, um eine solche Vielfalt in dieser Qualität auf den Tisch zu bringen.“ Oh, wie charmant, diese kenntnisreiche Bewertung des Essens, das Offenburger Mütter ihren Familien kochen, neben Job, Kinderversorgung und übrigem Haushalt… ...
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By Stefan Böhm on
Mittwoch, 6. Mai 2009
Betrachtet Jörg Scheiderbauer den Rammersweierer Wald als sein Firmengelände?
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By Stefan Böhm on
Donnerstag, 22. Mai 2008
1348 brachte die Pest den Schwarzen Tod nach Offenburg. 650 Jahre später bringt die Firma Bayer den Roten Tod in die Stadt. Zigtausend Honigbienen fielen dem rotfarbenen Nervengift Clothianidin (Markenname: Poncho pro) zum Opfer. Mit verbrecherischer Kurzsichtigkeit wurde die Wunderdroge gegen den Schädling Maiswurzelbohrer verkauft und eingesetzt. Schätzungsweise 50 Prozent des Gifts werden durch die Abluft der Setzmaschinen auf die umliegenden Blüten geblasen und dort nicht nur von Honigbienen aufgenommen: Unzählige Wildbienen-, Hummel- und Schwebfliegenarten sterben – nur nicht so medienträchtig. Und plötzlich sind nicht mehr „nur“ die Bienen betroffen vom Gift – sondern auch der Mensch. Martin Eschbach, Vorsitzender des Imkervereins Offenburg, sagt: „Im Rapsanbau gibt es 20 bis 30 Prozent Mehrertrag durch Bienenbestäubung.“ Und umgekehrt? Umgekehrt wurde am Kaiserstuhl vor gut 20 Jahren eine große Obstanlage angelegt und gleich mal zu 100 Prozent schädlingsfrei gespritzt. Folge: Keine Bestäubung, kein Obst. Albert Einstein sagt: „Wenn die Bienen sterben, hat der Mensch noch vier Jahre zu leben.“ Dieser Satz ist leichter verständlich als die Relativitätstheorie – aber die Giftentwickler haben ihn nicht kapiert. Sie denken ökonomisch, nicht ökologisch: Was ist mit den Vögeln, die die toten Bienen fressen? Was ist mit den Erdbeeren, die neben den Maisfeldern wachsen? ...
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By Stefan Böhm on
Samstag, 9. Februar 2008
Bambi gerne ohne Steuergelder!
Für Bambi in Offenburg muss Frau Schreiner 500 000 € an Burda zahlen. 100 000 € hat sie ohne Befragen des Gemeinderats aus dem Stadthaushalt zugesagt. Den Rest erhofft sie von Sponsoren und vom Land. Die Oberrheinhallen gibt’s für Burda umsonst. Im Gegensatz zum sonst sehr strengen Sparkurs subventionieren Stadt und Land die Eigenwerbung eines Medienkonzerns,...
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By Stefan Böhm on
Samstag, 10. November 2007
Mit Hartz IV kann man ein Kind im Grund nicht ernähren. Im Arbeitslosengeld 2 (ALG 2) sind pro Kind und Tag 2,57 Euro für Essen enthalten. In den Offenburger Mensen kostet ein Mittagessen drei Euro! Ich habe im Dezember 2006 im Schulausschuss durchgesetzt, dass zumindest Kinder mit Familienpass Stufe III nur zwei Euro zahlen müssen. Aber auch das ist zu viel. Denn für den Rest vom Tag bleiben 57 Cent....
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By Stefan Böhm on
Samstag, 28. Juli 2007
Auf d’ schwäb’sche Eisebahne gibt’s nit viele Haltstatione. Stuttgart – Ulm in einem Rutsch: Schon sind vier Milliarden futsch! Trulalla … und so weiter
Und für diese vier Milliarden muss jetzt alles andre warten: Tunnel, Lärmschutz, Nahverkehr? Tuet m’r loid, die Kass’ isch leer. Trulalla … und so weiter
Die Bahn will auf den Rheintaltrassen Zug um Zügle sausen lassen: Laut und lang und früh und spät. Da steigt die Lebensqualität! Trulalla … und so weiter ...
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By Stefan Böhm on
Samstag, 19. Mai 2007
Roland Saurer leitet das Ursulaheim für Wohnsitzlose, drunten in der Vogesenstraße. Jedem Menschen, der das Haus betritt, wird signalisiert: wenn du Hilfe willst, kriegst du sie. Es gibt unauffällig viele Gestrandete, die obdachlos übers Offenburger Pflaster ziehen, dick vermummt im Sommer, weil sie den Parka für den Winter brauchen und gegen die Winterkälte doch nicht gut geschützt sind. Sie suchen...
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