By Webmaster on
Samstag, 24. Februar 2007
Im November 2005 stellte unsere Fraktion den Antrag, Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder berufstätiger Eltern in einem innenstadtnahen Kindergarten auch nach 17 Uhr und an Samstagen zu schaffen. Zwar bietet Offenburg bereits ein breites Spektrum an Betreuungsmöglichkeiten an, doch diese Notwendigkeit hat sich mit Verabschiedung des neuen Ladenöffnungsgesetzes nun noch verschärft. Gerade Eltern, die im Einzelhandel tätig sind, werden nun auf verbesserte Betreuungsangebote angewiesen sein. Besonders für Alleinerziehende müssen die Möglichkeiten der Kinderbetreuung den Erfordernissen des Arbeitsmarkts angepasst werden, damit sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können. Ein erster Schritt ist getan worden, als im Kindergartenjahr 2006/07, als Folge unseres Antrags, probeweise Gutscheinhefte in den städtischen Kindergärten eingeführt wurden. Mit diesen können Eltern Betreuungsstunden außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Kindergärten und auch an Samstagen dazukaufen und bei Bedarf einlösen. Es wird sich zeigen, ob das Angebot im Zuge des neuen Gesetzes nun ausreicht oder ob künftig noch weitere Verbesserungen notwendig werden. Die gute Resonanz auf das Angebot zeigt jedenfalls schon jetzt, dass wir mit unserer Forderung richtig lagen. ...
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By Stefan Böhm on
Samstag, 10. Februar 2007
Manche mögen’s heiß. Sie finden den Klimawandel super. Weil man nämlich auch im Dezember beim Zampolli draußen sitzen kann. Wir sehen das anders. Szene eins: Heiße Klassen. Kaum streichelt im Frühsommer die Sonne übers Dach, wird’s im oberen Stock einer Offenburger Schule so heiß, dass die rund 200 Schüler/innen japsend in der Bank hängen. Mit jedem der vorausgesagten Tropen-Sommer wird sich diese Situation verschärfen. Sollen Kinder künftig auch im Juni lernen, müssen wir in Klimatisierung und Hitzeschutz investieren. Klimawandel kostet Geld. Szene zwei: Heißer Gifiz. Hitzige Sommer und warme Winter verschärfen die besondere Lage am Gifizsee: wenig Tiefgang, viele Enten – viele Besucher, wenige Klos. Wenn der See kippt, wäre das ein lokales Umweltdesaster und für alle, die sich Urlaub auswärts nicht leisten können, eine soziale Katastrophe. Umwälzanlagen könnten dem See helfen. Klimawandel kostet Geld. Szene drei: Heiße Party. An Silvester 2006 fliegen ein paar Offenburger Jugendliche billig nach Dublin, machen Party und jetten wieder heim. Dieser Kurztrip trägt so wie Millionen anderer Flugvergnügen mit seinem Ausstoß an Treibhausgasen maßgeblich zum Klimawandel bei. Aber egal – Hauptsache, sie freuen sich, die jungen Leute. Nur dem Gifizsee wird ganz mulmig. Auch er würde sich freuen – über ein bisschen Nachdenklichkeit. ...
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