Wahl2014-Portrait: Axel Wilke

AxelWilkeIch bin 39 Jahre alt. Mit meiner Frau und zwei Söhnen im Alter von 12 und 14 Jahren lebe ich seit 2006 in der Offenburger Oststadt. Geboren bin ich in Cottbus (Brandenburg) und habe in Berlin an der Fachhochschule studiert. Nach dem Studium habe ich als Kundenberater der damaligen BfA (heute Deutsche Rentenversicherung Bund) in Chemnitz und Leipzig gearbeitet.

Meine berufliche Tätigkeit habe ich für den Zivildienst an der Naturschutzstation „Peitzer Teiche“ des Landes Brandenburg unterbrochen. Dadurch habe ich einen Einblick in die Kartierung der Flora und Fauna und den Vertragsnaturschutz bekommen. Seit dieser Zeit bin ich Mitglied des NABU.

Durch die regionale Neuorientierung meines damaligen Arbeitgebers haben wir uns entschieden, in die Ortenau umzuziehen. Derzeit arbeite ich als Kundenberater und stellvertretender Leiter in der Auskunfts- und Beratungsstelle in Offenburg.

In meiner Freizeit erkunde ich gern mit meiner Familie die Offenburger Umgebung, den Schwarzwald und das Elsaß. Durch meine Söhne habe ich Freude am Hockeysport gefunden und seit 3 Jahren spiele ich selbst begeistert in der Elternmannschaft des ETSV.

Als Kunden- und Demografieberater hat man mit sehr vielen verschiedenen Menschen zu tun und lernt so die verschiedenen Ansichten kennen. So hat sich bei mir der Eindruck eingestellt, dass wir in einer ungeheuer spannenden Zeit leben, da in Offenburg gerade viele Umbrüche stattfinden.

Aus städtebaulicher Sicht wird die Bebauung des Seitenpfaden, der alten Burdadruckerei, des alten Webereigeländes und das neue Einkaufzentrum Offenburg nachhaltig verändern. Dabei sehe ich das Potenzial der Fachhochschule Offenburg nur unzureichend berücksichtigt. Gerade aus demografischer Sicht ist es wichtig, die Studentinnen und Studenten langfristig an unsere Stadt zu binden. Dies sollte man bei den zentrumsnahen Um- und Neubauten mit im Auge haben. Wie bunt und belebend sich eine Hochschule auf die Innenstadt auswirkt, kann man zum Beispiel in Freiburg sehen. Deshalb werde ich die Initiative „Kulturzentrum-Spinnerei“ unterstützen.

Familienpolitisch haben heute auch berufstätige Eltern, vor allem die Mütter, von Klein- und Kindergartenkindern die Wahlmöglichkeit, ihren Beruf weiter auszuüben. Um die beste Betreuung in der Krippe und Kindergarten zu erreichen, sollte die Stadt den vielen befristet eingestellten Erzieherinnen ein Dauerarbeitsverhältnis anbieten, das ist nicht nur wichtig für die Kinder, auch die Eltern, Erzieherinnen und Kindertageseinrichtungen brauchen Planungssicherheit.

In der Schulpolitik findet gerade eine breite Diskussion über die zukünftige Form und Dauer des Unterrichtes statt. Hier möchte ich mich dafür einsetzen, dass es in Zukunft sowohl Ganztags- als auch Halbtagsschulen gibt, damit die Eltern sich bewusst und guten Gewissens für oder gegen eine Berufstätigkeit während der Schulzeit ihrer Kinder entscheiden können. Ich unterstütze den Neubau und den Umbau zur Ganztagsschule bei der Anne-Frank-Grundschule.

Daneben darf man natürlich nicht die Belange unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger vergessen. Um möglichst lange ein selbständiges Leben zu führen, sind kurze Wege und eine soziale Einbindung wichtig.

Ich habe Offenburg als bunte und vielfältige Stadt mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern vieler Nationen kennen und lieben gelernt. Damit dies so bleibt, möchte ich mich persönlich dafür einsetzen.

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