Termine: 23.09.2014 – Gesprächsabend zum Transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP

Am Samstag, 11.10.2014, findet ein europaweiter Aktionstag gegen TTIP statt.
Die Offenburger Grünen schlagen eine gemeinsame Beteiligung der lokalen und regionalen TTIPKritiker an diesem Aktionstag vor und laden Sie und Euch ein zu einem

Gesprächsabend am Dienstag, 23.9., 20.00 Uhr,
Familienzentrum Innenstadt, Offenburg, Bürgerpark.

Bei dieser Veranstaltung informieren wir zunächst in kurzen Zügen über die Hauptkritikpunkte an
dem amerikanisch-europäischen Vertragsprojekt:

  • Geheimverhandlungen, deren Inhalte teilweise sogar den europäischen Parlamenten unzugänglich
    sind;
  • Abbau von sozialen, kulturellen, ökologischen Standards und von Verbraucherschutzbestimmungen,
    die von Investoren als Investitionshemmnisse betrachtet werden;
  • Abbau demokratischer Kontrolle über wirtschaftliche, ökologische und soziale Abläufe und
    Einsetzung von parlamentarisch nicht erreichbaren Geheimgerichten in Streitfällen über
    „Investitionshindernisse“.

Die Planung und Koordination von Aktionen wäre der zweite Diskussionspunkt des Abends. Wir
Grünen stellen uns vor: Phantasievolle und informative Auftritte der beteiligten Gruppen und Personen,
Werbung für die an diesem Tag beginnende europaweite Unterschriftenkampagne* und
für den Besuch einer Infoveranstaltung mit einem kompetenten Referenten einige Tage später.

Der Aufruf des Bündnisses ttip-unfairhandelbar könnte unserer Ansicht nach die Basis gemeinsamer Aktionen sein. Schön wäre es, wenn andernorts in der Ortenau zeitgleich ähnliche Aktionen stattfinden.

Über Euer und Ihr Interesse an dem Vorhaben würden wir uns freuen.

Die Verbreitung dieser Einladung ist uns ein Anliegen.

Mit freundlichem Gruß
Thomas Marwein – MdL / Vorsitzender des Offenburger Grünen-Ortsverbands

Bahnhof – ZOB: Gleichberechtigung statt Bevorteilung > Shared Space

Die Ampel zwischen ZOB und Bahnhof wurde im Verkehrsausschuss mehrheitlich abgelehnt und schon hagelt es Leserbriefe in der Lokalpresse. Alle können den Ärger wartender KFZ-Fahrende verstehen, auch wenn dies begrenzt auf wenige Tageszeiten vorkommt. Tatsache ist, dass an dieser Stelle keine nennenswerten Unfälle passierten.

Wir gehen davon aus, dass erhöhte „Vorsicht und gegenseitige Rücksicht“ (§1 Abs. 1 der Straßenverkehrsordnung – STVO) hier zum Tragen kommen. Das ist auch der Planungsansatz von Shared Space, der die Bedürfnisse aller am Verkehrsraum aufnimmt und ohne große Beschilderung von den am Verkehr Teilnehmenden fordert, „ sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“ (§1 Abs. 2 STVO)

In bereits im Ausland gebauten Begegnungszonen gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 km/h, dies lässt Kommunikation mittels Blickkontakten zwischen allen am Verkehr Teilnehmenden zu. Dieser Form der Verkehrsabwicklung wird auch eine hohe Leistungsfähigkeit bescheinigt.

Wir meinen, dass Gleichberechtigung aller am Verkehr Teilnehmenden an dieser Stelle besser ist als Vorrecht für zu Fuß Gehende (Zebrastreifen) oder sture Regelung (Ampel).

Jürgen Ochs

Die Situation am Bahnhof verändern – mit Bedacht!

Die Situation am Bahnhof – zu bestimmten Zeiten lange Wartezeiten für die Autofahrer, Rückstau bis zur Unionbrücke – ist leidig. Aber der Antrag der SPD und der Freien Wähler – Ampel an diese Stelle – wird das Problem möglicherweise nicht lösen, sondern aus unserer Sicht aus einer bisher auffällig unfallfreien Situation (keinerlei Polizeiberichte von Unfällen dort) eine hochrisikobehaftete Situation machen:

  1. Fußgänger werden mit Blick auf die zu erreichenden Busse/Züge im Zweifel sich nicht an die Grünzeiten halten.
  2. Autofahrer werden mit Blick auf drohendes Rot wie auch anderswo zunehmend beobachtbar noch schnell bei Dunkelorange/Rot über die Ampel fahren.
  3. Die Busschlangen werden zu bestimmten Zeiten wie bsiher schon die Autofahrer in Ärger versetzen, der sich dann siehe 2.) in irrationalem – unfallträchtigem – Verhalten entlädt.

Es ist zu befürchten, dass man hier dem verständlichen Ärger vieler Autofahrer nachgibt, ohne die Folgen dieser Neuerung wirklich durchdacht zu haben.

Ein langjähriger Verkehrsplaner hier in Offenburg, hat in einem Schreiben an die Grünen diese Ansicht in wenigen Worten zusammengefasst und gleichzeitig die wohl einzige – auch nicht hundertprozentige, ab er immer noch bessere – Lösung für die Situation am Bahnhof genannt: Shared space.

Stefan Böhm.

Die Phantasie der Kampfradler

Wie unterscheidet die Verkehrswissenschaft den Kampfradler (lateinisch: miles rotarum) vom gewöhnlichen Radfahrer (cyclistes vulgaris; weibliche Sprachform stets mitgedacht)? Ganz einfach. Der gewöhnliche Radfahrer verfügt über Phantasien: z.B. dass der Radweg an der Spardabank beim Forum ausnahmsweise nicht „nur ganz kurz“ zugeparkt ist; dass Autofahrer ganz biblisch den Zweiradfahrer lieben wie sich selbst; dass es einem auf hoppeligen Radwegen nicht den Lenker aus der Hand haut; dass das Rad vor dem Bahnhof keine Füße kriegt; dass man zu Schulbeginn am Schillerplatz nicht gegen hektisch geöffnete Autotüren kracht; dass der Regionalexpress am Sonntag alle Räder mitnimmt.

Der Kampfradler dagegen hat weder Phantasie noch Vorstellungskraft. Er kann sich nicht vorstellen, dass manches seiner schnittigen Manöver bei Autofahrern für unfallträchtige Verwirrung sorgt. Dass er mit seinem Slalom durch die Fußgängerzone ältere Leute erschreckt und verunsichert – dafür fehlt ihm das Einfühlungsvermögen.

Deshalb muss Rücksichtnahme v.a. gegenüber Senioren mit Nachdruck eingefordert werden. Außerdem: Warum soll die Werbung für das ökologisch wertvolle Verkehrsmittel Rad unter einigen schwarzen Schafen leiden?

Unsere Gewählten bedanken sich: Stefan Böhm

Vielen Dank!

Überrascht war ich schon, als ich mit 10.500 Stimmen an vierter Stelle im Stadtrats-Ranking zu liegen kam. Darüber und über das gute Abschneiden der Offenburger Grünen insgesamt habe ich mich gefreut.

Vielen Dank allen, die uns gewählt haben und damit unseren Stil – kritisch, offen, bürgernah – auch für die Zukunft unterstützen wollten.

GrueneOffenburg_WahlprogrammTeamDanke an unser frisch-fröhlich aktives Wahlkampfteam (im Bild eines unserer anstrengenden Vorbereitungstreffen).

Bedankt seien hier aber auch unser Fotograf Beege, der uns so gefällig ins rechte Licht gesetzt hat, unsere Grafikerin, die uns und unseren Anliegen einen schönen Rahmen verpasst hat, unser Drucker Huber, der mit seinen Leuten jede unserer Druckvorlagen ansehnlich zu Papier brachte, unser Webmaster Jochen, der uns im weltweiten Netz glänzend platzierte, die Austräger/innen vom Offenblatt, die an unseren Prospekten schwer zu schleppen hatten – und nicht zuletzt das Fessenbacher Huhn Clothilde, dessen stoische Gleichmut immer wieder die notwendige Gelassenheit in unseren Wahlkampf brachte.

Ihr Stefan Böhm

Unsere Gewählten bedanken sich: Arthur Jerger

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vielen Dank für Ihr Vertrauen, die große Zustimmung hat mich sehr gefreut! Nun gilt es mit Ideen und Kreativität die anstehenden Herausforderungen zu meistern.

Als Gemeinderat werden ich mich für die Bürgerinnen und Bürger in Offenburg und seinen Orts- und Stadteilen einsetzen, dabei Kompromisse eingehen und – wo notwendig – Bündnisse schließen und mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern aller Parteien auf gute Lösungen hinarbeiten.

Über meine Webseite www.arthurjerger.de werde ich sie weiter über meine Arbeit und über für Sie interessante Termine informieren. Bei Fragen oder Anregungen kontaktieren Sie mich gerne über das dort verfügbare Formular oder die dort ebenfalls hinterlegten Kontaktdaten.

Ihr

Arthur Jerger

Grüne Tipps – Offenburg: Moscheeführungen und Massenradfahren

Aydin Özügenc lädt euch herzlich zu den Moscheeführungen ein, die er am Tag der Offenen Tür in der Moschee am kommenden Sa./So, 31.5./1.6., durchführt. Er ist ab 14 Uhr vor Ort. Die Moscheeführungen sind Samstag und Sonntag um 12.30 Uhr, 14.30 Uhr und 16.30 Uhr.

CM-Offenburg-Bild

Anne Christoph ruft unter dem Stichwort critical mass zum Massenradfahren auf: am Freitagabend, 30.5., um 18.00 Uhr, Treff beim Technischen Rathaus vor der Kirche.

Unsere Gewählten bedanken sich: Ingo Eisenbeiß

Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen.

LIEBEN DANK!

Auf die Mitarbeit in der neuen Fraktion bin ich sehr gespannt.

Ich bin mir sicher, dass wir im Team die bisherige konstruktive und überzeugende Politik fortsetzen können, und träume schon jetzt davon bei der nächsten Wahl stärkste Fraktion zu werden.

Ingo Eisenbeiß