Fahrradstadt Offenburg: Wie können wir miteinander verkehren? – Diskussion erwünscht!

Fahrrad fahrern erlaubtFür nicht wenige OffenburgerInnen beginnt jetzt bei Frühjahrstemperaturen die Fahrradsaison, denn bei schönem Wetter macht Fahrradfahren einfach mehr Freude. Doch leider gibt es immer noch zu viele Unfälle. Laut Statistiken für Unfallursachen, bei denen Rad- und Autofahrende zu Schaden kommen,

sind häufige „Tod“sünden der Radfahrenden

  • Geisterfahren auf Radwegen
  • Fahren auf Gehwegen
  • Fahren im Dunklen ohne Beleuchtung
  • zu geringer Abstand zum Fahrbahnrand
  • Mängel am Fahrrad (Bremsen)
  • Handy am, Knopf im Ohr …

und häufige „Tod“sünden der Autofahrenden

  • Missachtung der Vorfahrt beim Rechtsabbiegen über Radweg
  • zu geringer Abstand beim Überholen
  • unachtsames Türöffnen
  • blindes Rückwärtsfahren, Rangieren
  • unnötiges Überholen
  • Handy am, Knopf im Ohr …

Wie kann dieses Wissen in der Fahrradstadt Offenburg nützlich werden?

Wir sind gespannt auf Meinungen und Anregungen aus der Bevölkerung, denn wir – Bündnis 90/Die Grünen, Gemeinderatsfraktion, Metzgerstraße 13, 77652 Offenburg, juergen.ochs [ät] gruene-offenburg.de – wünschen uns weiterhin einen hohen Anteil des umweltfreundlichen und klimaschützenden Radverkehrs, und das mit wenig Verunfallten.

Jürgen Ochs

14.04.2015 – 19.30 Uhr – Familienzentrum am Mühlbach, Offenburg: Den Schultag später starten?

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte,

ein früher Schulbeginn ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Viele Wissenschaftler meinen, ein Unterrichtsstart um 7.40 widerspricht dem Biorhythmus und der schulischen Leistungsfähigkeit der meisten Kinder und Jugendlichen. Dies bestätigt eine Studie des Basler Entwicklungspsychologen Prof. Dr. Sakari Lemola* aus dem Jahre 2013.

Beim Gesprächsabend am 14.4. präsentiert und diskutiert Dr. Lemola die Ergebnisse seiner Studie und den allgemeinen Wissensstand in dieser Frage.

Was bewegt uns zu dieser Veranstaltung? Die schulischen Anforderungen an Kinder und Jugendliche steigen. Die Schullandschaft nicht nur in Offenburg wandelt sich. Ist es da nicht an der Zeit, auch mal über den täglichen Schulbeginn nachzudenken? Natürlich müssen hier Probleme wie berufliche Arbeitszeiten der Eltern oder der Busfahrplan mit bedacht und zufriedenstellend gelöst werden. Aber muss nicht zuerst gefragt werden: Was tut den Kindern und Jugendlichen gut? Was ist ihrem Lernen zuträglich?

Im Auftrag der Offenburger Grünen lade ich Sie und Euch herzlich zu dieser öffentlichen Veranstaltung ein. Wir freuen uns über die Weitergabe dieser Einladung.

Mit freundlichem Gruß,
Stefan Böhm,
Stadtrat der Grünen

*Prof. Dr. Sakari Lemola, geboren 1974 in Finnland, aufgewachsen in der Schweiz, wurde 2007 an der Universität
Basel im Bereich Entwicklungspsychologie promoviert; 2014 Habilitation. Seine Forschungsschwerpunkte
am Institut für Psychologie der Universität Basel sind die Bedingungen für eine positive Entwicklung
über die Lebensspanne eines Menschen.

Ort: Stadteil- und Familienzentrum am Mühlbach, Vogesenstr. 14a, Offenburg

Plakat zum Ausdrucken und weitergeben: VeranstDr.Lemola14.4.15Aushangpdf

Hierzu passt auch der Diskussionsbeitrag von Stefan Böhm zu späteren Schulanfang von Februar 2014 sowie der wissenschaftliche Anhang zu diesem Beitrag.

Termine: Mo., 09.03.2015 – SFZ Am Mühlbach – Staatsrätin Gisela Erler spricht zur Bürgerbeteiligung

Am Montag den 09.03.2015 besucht die Staatsrätin für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft der baden-württembergischen Landesregierung Gisela Erler Offenburg. Im Zuge der Veranstaltungsreihe „Grün regiert“ des GRÜNEN Landesverbands wird Gisela Erler um 19.30 Uhr im Familienzentrum am Mühlbach (Vogesenstraße 14A, 77652 Offenburg) einen Vortrag zu den Themen Bürgerbeteiligung und Flüchtlingspolitik halten. Im Anschluss wird eine Diskussion stattfinden.

Zu der Veranstaltung laden wir Euch ganz herzlich ein. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr diese Einladung an interessierte Bekannte weiterleitet.

Weitere Informationen zu Gisela Erler findet Ihr auf der Homepage des Staatsministeriums: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/regierung/landesregierung/mitglieder-der-landesregierung/gisela-erler/

Termine > Donnerstag, 22.01.2015 – 20.00 Uhr: Klimaschutz nach der Klimakonferenz in Lima versus Klimaschutzpolitik der Bundesregierung

Vortrag und Diskussion mit Peter Meiwald, MdB // Sprecher für Umweltpolitik Bündnis 90/Die Grünen, Oldenburg
Familienzentrum Innenstadt (Stegermattstraße 24, D-77652 Offenburg)

Peter Meiwald – MdB

Peter Meiwald wird bei einer Abendveranstaltung einen Vortrag zum Thema “Klimaschutz nach der Klimakonferenz in Lima versus Klimaschutzpolitik der Bundesregierung” halten und im Anschluss auf Fragen von interessierten Bürgerinnen und Bürgern eingehen. Die Veranstaltung wird um 20.00 Uhr im Familienzentrum Innenstadt (Stegermattstraße 24, D-77652 Offenburg) beginnen und voraussichtlich anderthalb bis zwei Stunden dauern. Zu dem Gespräch und der anschließenden Diskussion laden wir Euch ganz herzlich ein.

Termine > Dienstag, 20. Januar 2015 – 19.30 Uhr: Nachhaltiges Wachstum – Chance oder Chimäre?

Diskussionsveranstaltung mit Kerstin Andreae, MdB // stellv. Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Freiburg
Hochschule Offenburg, Badstraße 24 – Gebäude D, Raum D-001 (Erdgeschoss)

Kerstin Andreae – MdB

Lange Zeit galt wirtschaftliches Wachstum in Deutschland als Garant für Wohlstand und sozialen Aufstieg. Heute aber funktioniert nach Ansicht der Freiburger Grünen-Politikerin Kerstin Andreae die einfache Gleichung „Wachstum gleich Wohlstand“ nicht mehr. Zu groß seien die ökologischen Probleme, welche die bislang praktizierte Art zu wirtschaften und zu leben mit sich bringe. Wie aber bringt man Ökologie und Ökonomie zusammen? Hier findet mittlerweile eine breite Debatte in Gesellschaft und Wissenschaft statt, die spätestens im Rahmen der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ auch die Politik erreichte. Die große Herausforderung werde es dabei sein, ein innovationsfreundliches Spannungsverhältnis zwischen den notwendigen ökologisch-sozialen Leitplanken und der individuellen Entscheidungsfreiheit, wie die ökologische Modernisierung gestaltet wird, zu bewahren. Grüne Wirtschaftspolitik sei seit jeher von dem Gedanken der Verbindung von Ökologie und Ökonomie geprägt – durch Querdenken.

Das politische Interesse der gebürtigen Schrambergerin Kerstin Andreae hat mit den Themen Umweltschutz und Friedenspolitik angefangen. Während des Volkswirtschaft-Studiums in Freiburg ist sie 1990 dem grünen Kreisverband beigetreten, von 1991 bis 1993 saß sie im Landesvorstand der Grünen Jugend Baden-Württemberg und war von 1992 bis 1999 Mitglied des Freiburger Kreisvorstands. 1999 wurde sie schließlich in den Freiburger Gemeinderat gewählt, dem sie bis zu ihrer Wahl in den Bundestag im Herbst 2002 angehörte. Seit Februar 2012 ist sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende und politische Koordinatorin des Arbeitskreises Wirtschaft,
Finanzen und Soziales.

[Quelle: http://www.hs-offenburg.de/die-hochschule/marketing-und-kommunikation/forum/]

Termine > 26.11.2014 – 20 Uhr: Freihandelsabkommen TTIP – Freibrief für Konzerne??

Sven Giegold MDEP 2014

Sven Giegold, Bündnis 90 / Die Grünen, MdEP

Die Offenburger Grünen und das Aktionsbündnis TTIP haben den TTIP-Experten Sven Giegold zu einem Vortragsabend nach Offenburg eingeladen.

Sven Giegold ist Mitbegründer der globalisierungskritischen Bewegung Attac. Seit 2009 ist er Abgeordneter im Europäischen Parlament für Bündnis 90/die Grünen und sitzt im Ausschuss für Wirtschaft und Währung.

Der Gesprächsabend findet statt:

Mittwoch, den 26. November, 20 Uhr
im Kasino Speiserestaurant,
Okenstraße 25a, Offenburg

Im Anschluss an den Vortrag sind Rückfragen und Diskussionen erwünscht.

Termine: 5.11.2014 um 16:00 – Bäume fällen im Stadtwald

Der an Albersbösch und den Kreuzschlag angrenzende Stadtwald ist für viele Bürger und Bürgerinnen ihr Naherholungsgebiet. Er ist aber auch ein Wirtschaftswald der Stadt. Immer wieder stößt das Fällen von Bäumen, besonders wenn sie älter sind auf großes Unverständnis in der Bevölkerung.

Auf Initiative von Stadtrat Arthur Jerger – Bündnis 90/ die Grünen – wird Herr Zink als verantwortlicher Revierleiter für den Stadtwald die Maßnahmen erläutern. Es wird immer darum gehen, einen guten Weg zwischen Pflegemaßnahmen, Waldbewirtschaftung, Wald als Erholungsraum, und nicht zuletzt um die Verkehrssicherheitsplicht zu finden. Herr Zink wird am Mittwoch den 5.11.2014 um 16:00 Uhr bei der Waldhütte des Bürgervereins dazu Stellung nehmen.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen und kann ihre Fragen an Herr Zink stellen.

Fragen zur Ausgleichsfläche Spitalberg

OG-Spitalberg 2014-10 1 OG-Spitalberg 2014-10 2Der Spitalberg war auf Bitten von Grünen-Stadtrat Stefan Böhm Anfang Oktober Ziel eines öffentlichen Rundgangs, zu dem Stadtplanungsleiter Leon Feuerlein auch Fachleute aus Verwaltung und Landschaftgestaltung eingeladen hatte. Die am Spitalberg vorgenommenen Ausgleichsmaßnahmen für das Baugebiet Seitenpfaden haben bei vielen BürgerInnen kritische Fragen hervorgerufen; diese sollten bei dem Rundgang geklärt werden – was aber nach Meinung vieler TeilnehmerInnen nicht zufriedenstellend gelungen ist.  Leon Feuerlein will die offenen Fragen, die die Stadträte Gerhard Schröder (SPD) und Stefan Böhm (Grüne) aufgelistet und eingereicht haben, zeitnah beantworten.

  1. Wurde  der Spitalberg in erster Linie aus formalrechtlichen Gründen als Ausgleichsfläche gewählt, weil keine andere Fläche zur Verfügung stand?
  2. Wurde vor der Wahl des Spitalbergs die gesetzlich vorgeschriebene Bestandsaufname dort vorkommender Tier- und Pflanzenarten vorgenommen?
  3. Ein Element der Ausgleichsmaßnahme sind Steinriegel und Geröllstreifen. Die mit den Baumaßnahmen betraute Landschaftsgärtnerei betont ausdrücklich, die Steinriegel auftragsgemäß und fachgerecht an den von den Planern vorgegebenen Stellen angelegt zu haben. Damit ist grundsätzlich zu fragen: Warum werden in eine Streuobstwiese Steinriegel für Zauneidechsen eingeplant, obwohl die Zauneidechsen sich hier auch ohne Steinriegel pudelwohl fühlen und zudem solche Steinriegel nicht zu den typischen Elementen einer Streuobstwiese gehören?
    Ein weiteres Element der Ausgleichsmaßnahme sind sog. Benjeshecken. Warum legt man am Spitalberg Benjeshecken an, wo direkt daneben alte Hecken, Totholzhaufen, Holzbiegen etc. Vögeln und anderen Kleintieren natürlichen Lebensraum bieten?
  4. Nur ein kleiner Randbereich des Spitalbergs soll durch Ausbringen von Sand, durch regelmäßiges Mähen und durch Abfuhr des Mähguts zu einer „Magerwiese“ mit der für Streuobstwiesen typischen Blumenvielfalt werden. Warum wird nicht der gesamte Hang in eine artenreiche Streuobstwiese umgewandelt?
  5. Nur die wenigen neu gepflanzten Obstbäume werden künftig im Rahmen der Ausgleichsmaßnahme fachgerecht gepflegt; die dringend notwendige Pflege des restlichen, oft sehr alten Baumbestandes bleibt offen. Ist das sinnvoll?
  6. Die neuen Obstbäume sind ausdrücklich zur Nutzung bestimmt. Warum werden diese Obstbäume mitten in die Benjeshecken hinein gestellt?  Das Obst kann nicht gepflückt oder aufgelesen und die Bäume nicht fachgerecht gepflegt werden. Die Pflanzung in die Benjeshecke ist hinsichtlich Wurzelfraß durch Mäuse sehr bedenklich.
  7. Wer ist mit der Mahd und der Abfuhr des Mähguts beauftragt? Wer pflegt die neugepflanzten Bäume über welchen Zeitraum? Wer pflegt die alten Bäume?
  8. Was kostete die Anlage der Ausgleichsmaßnahme auf dem Spitalberg, was wurde für die zukünftige Pflege veranschlagt? Ist das Geld hinsichtlich all dieser Fragen und Zweifel gut angelegt?
  9. Angesichts dieser eher flickwerkartigen Ausgleichsmaßnahme – Steinriegel, Benjeshecken, einzelne Obstbäume, begrenzte Magerwiese – und der wohl nicht sichergestellten Gesamtpflege der “alten” Streuobstwiese kann man kaum von einer ganzheitlichen und nachhaltigen Förderung des gesamten Biotops sprechen. Andrerseits wollen wir als konstruktiven Schritt vorschlagen, die bisherigen Maßnahmen als erste Schritte hin zu einer artenreichen, gut gepflegten Streuobstwiese zu betrachten und auf das ganze Areal auszudehnen. Dies müsste Thema in einer der nächsten Sitzungen des Umweltausschuss sein.

Toilettenanlage Gifiz – Unterschriftenaktion

NetteToilette_Gifiz 2014-10-14 3Die Unterschriftenaktion der Grünen für eine Toilettenanlage auf der Gifizhalbinsel stieß am Samstagmittag nach Aussage von Stadtrat Artur Jerger auf große Zustimmung bei Spaziergängern und Radlern. Viele Passanten der Seepromenade befürworteten das Anliegen vor allem auch im Hinblick auf die nächstjährige Schließung des Stegermattbades und die dann zu erwartende Zunahme des Badebetriebs am Gifiz. Die Grünen wollen ihre dekorativen Klohäuschen am kommenden Samstag, 11.10., morgens auch in der Innenstadt platzieren und die Bürger um Unterstützung bitten: mit einer Unterschrift auf die Außenwand der schmucken Mobil-Örtchen. Wie angekündigt, werden die Unterschriften in der Folge an die Oberbürgermeisterin übergeben.

Hierzu auch: Antrag: Toilettenanlage auf der Halbinsel am Gifiz